RUTH MANNING-SANDERS

21. August 1886/88 – 12. Oktober 1988

 

Dichterin, Schriftstellerin, Herausgeberin

 

 

Ruth Vernon Manning-Sanders war Dichterin, Schriftstellerin, Sammlerin und Herausgeberin von Volksmärchen, Fabeln, Balladen, Geister- und Feengeschichten; sie wurde hauptsächlich wegen ihrer Kinder- und Jugendbücher bekannt, in denen sie mit viel Witz und Humor Geschichten aus der ganzen Welt nacherzählte.

Ruth wurde 1886 bzw. 1888 - hier sind die Angaben unterschiedlich -  in Swansea / Wales geboren und war die jüngste Tochter von Emma (geb. Browne Brock) und John Edmondson Manning, einem unitarischen Pastor. Die verständnisvollen Eltern förderten das eigenständige Denken ihrer drei Töchter, indem sie ihnen ihre große Bibliothek frei zugänglich machten; als eifrige Leserinnen begannen die Kinder auch bald zu schreiben, gemeinsam verfassten sie Theaterstücke und führten sie auf. Ruth verbrachte eine sehr glückliche Kindheit in Manchester, wohin die Familie 1902 gezogen war, und war oft in den Ferien im schottischen Hochland auf einer Farm, die "Shian" genannt wurde:  der Platz an dem Elfen wohnten. Granny Stewart, die älteste der großen Farmerfamilie, erzählte den Kindern alte Volksmärchen und Geschichten aus der Gegend; an ihrem zehnten Geburtstag wollte es der Zufall, dass ein Mann mit einem Tanzbär vorbeikam und ihn als Dank für eine Übernachtung tanzen ließ - vielleicht der Beginn von Ruths Begeisterung für den Zirkus.

Nach dem Schulabschluss erhielt sie ein Shakespeare Stipendium und begann an der Manchester University Englische Literatur und Schauspiel zu studieren; aus Krankheitsgründen mit anschließenden Erholungsaufenthalten in Italien und Devon beendete sie das Studium frühzeitig.

In Devon lernte sie den Maler und späteren Schriftsteller George Rawlings Sanders (1884/5–1952) kennen und heiratete ihn am 22. Mai 1911 in Totnes; als Ausdruck der Gleichberechtigung versahen Ruth Manning und George Sanders ihre Zunamen mit einem Bindestrich, nahmen jeweils den Namen ihres Partners dazu und gingen buchstäblich gemeinsam ihres Weges: mit einem Pferdewagen zogen sie zwei Jahre durch Großbritannien und arbeiteten im Circus Rosaire, der Fred und Florence Ross (bekannt als Count und Countess Rosaire) gehörte. Ihre Erfahrungen und Eindrücke, ihre Liebe zum Zirkus verarbeitete Ruth Manning-Sanders in einer Reihe von Sachbüchern, Romanen und Erzählungen.

Mit der Geburt ihrer Tochter Joan 1913 endete die Zirkus-Periode und sie übersiedelten in ein Cottage in Bude, Cornwall. Der Hang zum Wanderleben muss aber weiter bestanden haben, denn die Familie - seit 1915 vergrößert durch ihren Sohn David - lebte ab 1914 in Newlyn / Cornwall, Midhurst / Sussex, Catchall / Cornwall, Grasse bei Cannes, wieder in Catchall und ließ sich schließlich in Sennen Cove / Cornwall nieder. Sie kamen bald in Kontakt mit den Menschen ihrer Umgebung, unter denen viele KünstlerInnen der Newlyn School waren, und machten ihr Haus zu einem kulturellen Treffpunkt. 1918 verbrachte Walter de la Mare einige Zeit bei den Manning-Sanders in Sennen, 1932 zog die Schiftstellerin Mary Butts nach Sennen und wurde ihre Nachbarin; in diesem Jahr hatten sie "Esther’s Field" in Maria’s Lane - oberhalb der Bucht - bezogen, Mary Butts bewohnte "Sarah’s Well", "Tebel Vos" (heute "Namaste") und dann "No Place".

Die Kinder - Joan und David - hatten eine Gouvernante, Florence Bridge, die sie unterrichtete, Joans zeichnerisches Talent erkannte und förderte: Joan war so begabt, dass Freunde der Familie - Father Bernard Walke und seine Frau, die Malerin Annie Walke - sie beauftragten, sechs Bilder für die St. Hilary Church zu malen, Bilder, die man - neben Werken von Roger Fry, Annie Walke und Mitgliedern der Newlyn School - heute noch besichtigen kann. Die Eltern hatten ein Atelier direkt am Meer gelegen, in dem Joan malen konnte; mit nur dreizehn Jahren nahm sie an einer Ausstellung für junge Künstler in London teil: die Bedingung für die Teilnahme war ein Mindestalter von 18 Jahren und irrtümlich wurde ihre Angabe 13 für 18 gehalten; ihre Bilder waren die Sensation und wurden anschließend in der Royal Academy und in allen wichtigen Kunstausstellungen gezeigt. In der Folge stellte sie regelmäßig in der Royal Academy aus, 1936 wurden jedoch ihre Bilder zurück geschickt, da sie nicht dem Stil der Moderne entsprachen. Joan schrieb sich darauf in die Chelsea Art School ein, lernte Roderick Floyd, einen Studienkollegen kennen und heiratete ihn; die beiden gingen nach Paris, kehrten 1940 nach Cornwall zurück, bekamen zwei Söhne - Christopher und John Floyd, und übersiedelten 1949 nach Kanada. Danach hörte Joan zu malen auf. Von David Manning-Sanders' Leben ist wenig bekannt; es gibt Bilder, die seine Schwester gezeichnet bzw. gemalt hat, z. B. als Schüler mit einem Globus und als junger Mann; wahrscheinlich ist er im zweiten Weltkrieg gefallen.

George Manning-Sanders wurde durch eine schwere Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt, konnte nicht mehr malen und konzentrierte sich auf das Schreiben: er veröffentlichte drei autobiografische Romane ("Drum and Monkey","The Burnt Man" und "The Third Day") und eine Reihe von Kurzgeschichten; einer seiner Text wurde 1925 in "The Best British Stories" aufgenommen. 1952 kam er durch einen Unfall ums Leben.

Nach der Rückkehr ihrer Tochter aus Kanada - ihr Mann war ebenfalls verstorben -, lebte Ruth Manning-Sanders mit Joan und ihren Söhnen in "Esther’s Field"; Joan half beim Recherchieren für ihre Bücher, die sie unermüdlich bis ins hohe Alter schrieb und herausgab: ihr letztes Buch, "A Cauldron of Witches" erschien sechs Monate vor ihrem hundertsten Geburtstag.

 

Ruth Manning-Sanders war eine äußerst produktive Schriftstellerin, die am Anfang ihrer Karriere hauptsächlich Gedichte und Verserzählungen schrieb und dann zu Prosa, Erzähl- und Sachliteratur für Erwachsene und Kinder wechselte; insgesamt veröffentlichte sie etwa hundert Bücher, die immer wieder neu aufgelegt wurden.

In einer 1918 erschienenen Anthologie - "Twelve Poets. A Miscellany of New Verse" (Selwyn and Blount / archive.org) - wurden drei ihrer Gedichte abgedruckt: Song from 'Loki', Night, Age; die Sammlung enthielt außerdem Gedichte von W. H. Davies, Vivian Locke Ellis, A. Hugh Fisher, Robin Flower, John Freeman, James Guthrie, J. C. Squire, Rowland Thirlmere, Edward Thomas, W. J. Turner und Walter de la Mare, der sie in ihrer Arbeit bestärkte. Beide veröffentlichten auch im Dezember 1919 Texte in The Living Age und im selben Jahr erschien Ruth Manning-Sanders' erste Sammlung mit vierunddreißig Gedichten: "The Pedlar And Other Poems".

1921 schickte sie ein Manuskript an die Hogarth Press und hoffte auf Veröffentlichung. Virginia Woolf - "ein neues langes Gedicht von einer kleinen dicken Dichterin" - beschloss, den Text zu veröffentlichen; sie beschreibt die Autorin als eine "Frau mit Bubikopf, breitem Mund, in einem Samtmorgenmantel, mollig, rotblond, mit weit auseinander liegenden braunen Hundeaugen", ziemlich schäbig, armselig und voller Mitgefühl, sympathisch. Im Mai 1922 erschien das 43 Seiten starke Bändchen "Karn" in der Hogarth Press; es war in goldfarbenen Karton gebunden, hatte ein rotes Schild mit schwarzem Aufdruck und eine Auflage von 200 Stück. "Karn" sowie die nachfolgende Gedichtsammlung verkauften sich nicht besonders gut; "Martha Wish-You-Ill" - von Virginia Woolf handgesetzt - erschien im Juli 1926, war in mehrfarbiges Marmorpapier gebunden mit einem schwarzbedruckten cremefarbenen Schild; das nur 16 Seiten starke Bändchen hatte eine Auflage von 280 Stück. Gedichte aus der Sammlung erschienen 1926 in Poetry (Vol. 27, No. 5, Poetry Foundation, Chicago): Legend / Martha Wish-You-Ill, Hands / Eleven Saved/ Solitary Peaces. Im August 1927 (Vol. 30, No. 5) veröffentlichte Poetry unter dem Titel "Monstrous Happenings" fünf Texte von ihr (Darkness / One Two Three and Four / Mr. Benny / The Poultry Farm / Away), weitere Beiträge waren u. a. von Dorothy Richardson und John Rodker, einem Freund der Manning-Sanders'. 1927 erschien die Virginia Woolf gewidmete Verserzählung "The City", von der ein Kritiker meinte, dass sie zu den besten gehöre, die in den letzten dreißig Jahre geschrieben wurden, und für die sie den Blindman Poetry Prize erhielt, eine Auszeichnung der "Poetry society of South Carolina", die danach nicht mehr vergeben wurde. Nach "The City" veröffentlichte Ruth Manning-Sanders keine weiteren Gedichte.

Nachdem sie 1925 "The Twelve Saints", eine ironische Betrachtung über eine Künstlerkolonie in Cornwall, veröffentlicht hatte, folgten in fast jährlichem Abstand Bücher wie "Waste Corner", ein Roman über das englische Landleben, "Selina Pennaluna", "Hucca’s Moor", "The Crochet Women" - ein Roman, der ihre Nachbarin in Sennen, die Schriftstellerin Mary Butt, begeisterte -, "The Growing Trees", "She was Sofia", "Run Away", "Mermaid’s Mirror", "The Girl Who Made an Angel", "Children by the Sea", "Elephant: The Romance of Laura", "Luke’s Circus" - Flo und Fred Rosaire gewidmet - und "Mystery of Penwarth", eine geheimnisvolle Geschichte für Jugendliche.

In den kommenden Jahren arbeitete Ruth Manning-Sanders hauptsächlich an Sachbüchern und veröffentlichte 1949 "The West of England", ein Buch mit alten Fotos und Karten, mit dem sie ihren ganz persönlichen Blick auf Cornwall, Devon und Somerset vermitteln wollte. "The Swan of Denmark", eine spannende und liebevolle Biografie über Hans Christian Andersen, mit Illustrationen zu Andersens Leben von Astrid Walford, erschien ebenfalls 1949. In "Seaside England" erzählte sie die Geschichte und die Entwicklung von Ferienaufenthalten am Meer, beginnend im 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, am Umschlag ist Scarborough 1818 von Randolph Caldecott abgebildet, am Frontispiece ein Aquarell von J. M. Whistler. Mit "The River Dart" schrieb sie das erste Buch über einen der schönsten Flüsse Englands. Und ihre Liebe zum Zirkus, ihre Erfahrungen beim Circus Rosaire, lässt sie u. a. in ihr Buch "The English Circus" einfließen, ein umfassende Geschichte des Zirkuswesens in England, seiner großen Direktoren und Artisten, mit Kapiteln über die verschiedenen Disziplinen - vom Clown bis zum Trapezkünstler -, über die Tiere und ihre Trainer. Der Roman "The Golden Ball", der drei Jahre später erschien, beschäftigt sich wieder mit dem Zirkus und zeigt Parallelen zum Leben des berühmten Zirkuskünstlers Leon LaRoche.

Ab Ende der 50-er Jahre schrieb Ruth Manning-Sanders vorwiegend Kinder- und Jugendbücher, sammelte Volksmärchen, Fabeln, Balladen, Geister- und Feengeschichten aus aller Welt, erzählte sie neu und gab eine große Anzahl an Anthologien heraus. Ihre erste Anthologie "Peter and the Piskies" enthält 34 von Raymond Briggs illustrierte Märchen aus Cornwall und hatte einen enormen Erfolg. In "A Bundle of Ballads" sammelte sie über sechzig Balladen und Lieder und schrieb sie der Verständlichkeit wegen um; für seine Illustrationen bekam William Stobbs 1959 die "Kate Greenaway Medal". In den nächsten dreißig Jahren erschienen über zwanzig Anthologien mit Märchen und Geschichten aus aller Welt, mit Tiergeschichten, mit Gedichten über Tiere von Chaucer bis Blake, Zirkusgeschichten, Erzählungen zu Feiertagen, und eben so viele Romane und Erzählungen für Jugendliche, zum Teil mit historischem Hintergrund, wie "The Smugglers", "The Extraordinary Margaret Catchpole" oder "The Spaniards are Coming!".

Sehr populär wurde Ruth Manning-Sanders auch mit ihrer Serie "A Book of ...", die beim Verlag Methuen / Children Books in dreiundzwanzig Bänden herauskam: die Reihe begann 1962 mit "A Book of Giants" und endete 1988 mit "A Book of Magic Horses"; dazwischen lagen Bücher über Zwerge, Drachen, Hexen, Zauberer, Meerjungfrauen, Geister, Prinzen, Prinzessinnen, Könige, Königinnen und Wesen aus magischen Welten. Illustriert wurde die gesamte Reihe von Robin Jacques, der die Zusammenarbeit mit Ruth Manning-Sanders in fünfundzwanzig Büchern sehr schätzte.

Außer Robin Jacques illustrierten noch andere bekannte KünstlerInnen ihre Bücher; dazu zählten Victor G. Ambrus, Scoular Anderson, Eileen Armitage, Raymond Briggs, Donald Chaffin, Jo Chesterman, Brian Froud, Lynette Hemmant, James Hodgson, Harold Jones, Annette MacArthur-Onslow, Constance Marshal, Kilmeny Niland, William Papas, Rita Parsons, Trevor Ridley, Jacqueline Rizvi, Mary Shephard, Leon Shtainmets, William Stobbs, Astrid Walford und Jenny Williams.


Literatur- und Quellenverzeichnis:

J. Howard Woolmer: A Checklist of the Hogarth Press. 1917–1946. Woolmer/Brotherson Ltd., Revere, Pennsylvania 1986

Virginia Woolf: Briefe 1. 1888–1927. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006

Virginia Woolf: Tagebücher 2, 1920–1924, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1994

Nathalie Blondel: Mary Butts. Scenes from the Life. McPherson & Company, Kingston, New York 1998

Joan Manning-Sanders. A Young Artist. With an Introduchtion by Helen Ferris. The Junior Literary Guild, New York 1931 (Archive.org)

Melissa Hardie (Ed.): 100 Years in Newlyn: Diary of a Gallery. Hypatia Publications, 1995, S. 82 (Joan schickt Bild an RA)

William Murray: The English Circus, by Ruth Manning-Sanders. The Saturday Review, April 3, 1954, p. 14

en.wikipedia.org/wiki/Ruth_Manning-Sanders

Oxford Dictionary of National Biography, Oxford University Press, 2004, Veronica Hurst: Sanders, Ruth Vernon Manning- (oxfordnb.com/view/article/58989)

www.modernistarchives.com/person/ruth-manning-sanders

www.papergreat.com/search/label/Ruth%20Manning-Sanders

www.poetryfoundation.org/poetrymagazine/browse/27/5#!/20575390

www.wilson-history.co.uk/html/rosaire_family.html

cornwallartists.org/cornwall-artists/joan-manning-sanders

savependarvesquoitgiantswoods.weebly.com/natural-thinking.html

 

Bildnachweis:

George und Ruth Manning-Sanders in jungen Jahren  /  Ruth um 1957: www.papergreat.com/search/label/Ruth%20Manning-Sanders

Chris Otto, Journalist aus Pennsylvania, hat bemerkenswert viel Material zu Ruth Manning-Sanders zusammen getragen und auf seiner Homepage "Papergreat" veröffentlicht.

George um 1930: www.terapeak.com (Adresse existiert nicht mehr)

Joan vor einem Porträt ihres Bruders David: cornishmuse.blogspot.co.at/2011/11/forgotten-prodigy-joan-manning-sanders.html

Sennen Cove in Cornwall: Foto von Andrew Bone, Weymouth, England
commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASennen_Cove_(7973638930).jpg

 

 

oben: George und Ruth Manning-Sanders in jungen Jahren  / Mitte: George um 1930 und Ruth um 1957 /

links: Joan vor einem Porträt ihres Bruders David / unten: Sennen Cove in Cornwall, das Haus der Familie, "Esther's Field", lag am Hügel oberhalb der Bucht.



Ruth Manning-Sanders - Veröffentlichungen (Auswahl):

The Pedlar And Other Poems. Selwyn & Blount, London 1919 / archive.org

Karn. Hogarth Press, London 1922

Pages from the History of Zachy Trenoy - Sometime Labourer in the Hundred of Penwith. Christophers, London 1923

The Twelve Saints. Christophers, London 1925

Martha Wish-You-Ill. Hogarth Press, London 1926

The City. Ernest Benn, London 1927

Waste Corner. Christophers, London 1927

Selina Pennaluna. Christophers, London 1927

Hucca's Moor. Faber & Gwyer, London 1929

The Crochet Woman. Faber & Faber, London 1930

The Growing Trees. Faber & Faber, London 1931

She was Sofia. Cobden-Sanderson, London 1932

Run Away. Cassell & Co., London 1934

Mermaid's Mirror. Cassell & Co., London 1935

The Girl who Made an Angel. Cassell & Co., London 1936

Children by the Sea. Collins, London 1938

Elephant: The Romance of Laura. Frederick A. Stokes Company, New York 1938

Luke's Circus. Collins, London 1939

Mystery at Penmarth. Illust. by Anne Bullen. Collins, London 1941

Circus: Book in Colour Photography. Drawings by Patric O'Keeffe, Photographs by John Hinde, John Markham and W. Suschitzky. Collins, London 1947

The West of England. B. T. Batsford, London 1949

Swan of Denmark: The Story of Hans Christian Andersen. Heinemann, London 1949

Seaside England. B. T. Batsford, London 1951

The River Dart. Westaway Books, London 1951

The English Circus. Laurie, London 1952

Mr. Portal's Little Lions. Robert Hale, London 1952

The Golden Ball: A Novel of the Circus. Robert Hale, London 1954

Melissa. Robert Hale, London 1957

Peter and the Piskies: Cornish Folk and Fairy Tales. Oxford University Press, London 1958

A Bundle of Ballads. Oxford University Press, London 1959

Circus Boy. Oxford University Press, London 1960

Red Indian Folk and Fairy Tales. Oxford University Press, London 1960

Animal Stories. Oxford University Press, London 1961

Birds, Beasts, and Fishes. Oxford University Press, London 1962

The Smugglers. Oxford University Press, London 1962

The Red King and the Witch: Gypsy Folk and Fairy Tales. Oxford University Press, London 1964

Damian and the Dragon: Modern Greek Folk-Tales. Oxford University Press, London 1965

The Crow's Nest. Antelope Books, Hamish Hamilton, London 1965

Slippery Shiney. Hamish Hamilton, London 1965

The Extraordinary Margaret Catchpole. Heinemann, London 1966

The Magic Squid. Methuen, London 1968

Stories from the English and Scottish Ballads. Heinemann, London 1968

The Glass Man and the Golden Bird: Hungarian Folk and Fairy Tales. Oxford University Press, London 1968

Jonnikin and the Flying Basket: French Folk and Fairy Tales. Oxford University Press, London 1969

The Spaniards are Coming! Heinemann, London 1969

Gianni and the Ogre. Methuen, London 1970

A Choice of Magic. Methuen, London 1971

The Three Witch Maidens. Methuen, London 1972

Festivals. Heineman, London 1973

Stumpy: A Russian Tale. Methuen, London 1974

Grandad and the Magic Barrel. Methuen, London 1974

Old Dog Sirko: A Ukrainian Tale. Methuen, London 1974

Sir Green Hat and the Wizard. Methuen, London 1974

Tortoise Tales. Thomas Nelson, USA 1974

Ram and Goat. Methuen, London 1974

Young Gabby Goose. Methuen, London 1975

Scottish Folk Tales. Methuen, London 1976

Fox Tales. Methuen, London 1976

The Town Mouse and the Country Mouse: Aesop's Fable Retold. Angus & Robertson, London / Sydney 1977

Robin Hood and Little John. Methuen, London 1977

Old Witch Boneyleg. Angus & Robertson, London / Sydney1978

The Cock and the Fox. Angus & Robertson, London / Sydney 1978

Boastful Rabbit. Methuen, London 1978

Folk and Fairy Tales. Methuen, London 1978

The Haunted Castle. Angus & Robertson, London / Sydney 1979

Robin Hood and the Gold Arrow. Methuen, London 1979

Oh Really, Rabbit! Methuen, London 1980

Hedgehog and Puppy Dog. Methuen, London 1982

Tales of Magic and Mystery. Methuen, London 1985

A Cauldron of Witches. Methuen, London 1988

 

Methuen Children Books: Reihe "A Book of ....":

A Book of Giants, 1962

A Book of Dwarfs, 1963

A Book of Dragons, 1964

A Book of Witches, 1965

A Book of Wizards, 1966

A Book of Mermaids, 1967

A Book of Ghosts and Goblins, 1968

A Book of Princes and Princesses, 1969

A Book of Magical Beasts, 1970 (Editor)

A Book of Devils and Demons, 1970

A Book of Charms and Changelings, 1971

A Book of Ogres and Trolls, 1972

A Book of Sorcerers and Spells, 1973

A Book of Magic Animals, 1974

A Book of Monsters, 1975

A Book of Enchantments and Curses, 1977

A Book of Kings and Queens, 1977

A Book of Marvels and Magic, 1978

A Book of Spooks and Spectres, 1979

A Book of Cats and Creatures, 1981

A Book of Heroes and Heroines, 1982

A Book of Magic Adventures, 1983

A Book of Magic Horses, 1984