THEODORA BOSANQUET

3. Oktober 1880 – 1. Juni 1961

 

Sekretärin, Schriftstellerin, Journalistin, Feministin

 

Theodora Bosanquet war die Tochter von Gertrude Mary, geb. Fox, die mit den Darwins verwandt war, und Frederick C. T. Bosanquet, der aus einer Hugenotten-Familie stammte. Sie wurde im heutigen Sandown-Shanklin auf der Isle of Wight geboren, verbrachte dort ihre Kindheit und Jugend und lebte dann in Lyme Regis. Sie besuchte eine der ersten Einrichtungen für weibliche Studenten, das Cheltenham Ladies College, das von der Frauenrechtlerin Dorothea Beale geleitet wurde; vor die Wahl gestellt: Aussteuer oder Ausbildung, entschloss sie sich für das University College der Londoner Universität, wo sie mit einem B. Sc. abschloss. Danach schrieb sie sich in das Secretarial Bureau of Miss Mary Petherbridge (Conduit Street, London) ein und lernte Kurzschrift und Sekretariatsarbeiten; hier bekam sie auch die Chance für Henry James, dessen Schriften sie überaus schätzte, zu arbeiten; sie lernte Schreibmaschinenschreiben auf einer Remington, da deren Geräusch für Henry James beim Arbeiten unabdingbar war. Ab Oktober 1907 arbeitete sie als seine Sekretärin - für 25 Shillings pro Woche - und blieb diese bis zu seinem Tod 1916.

Theodora war sehr gebildet und engagiert, und wurde bald für Henry James unentbehrlich. Obwohl er dafür bekannt war, MitarbeiterInnen ohne eigene Meinung vorzuziehen, berichtete er bald seinem Bruder, über die neue exzellente "Amanuensis" (= Schreibgehilfe eines Gelehrten), die junge burschikose Miss Bosanquet. Sie übersiedelte nach Rye, wohnte dort bei Mrs. Holland (Marigold Cottage, Mermaid Street), ganz in der Nähe von Henry James’ Lamb House, und schloss Freundschaft mit Nellie Bradley, der Tochter des Reiseschriftstellers Arthur Granville Bradley, einem Wanderfreund von Henry James, der das Red Cottage in Rye bewohnte; andere Freundinnen waren Rose Macaulay, Clara Smith und Naomi Royde- Smith. Mit einigen von ihnen teilte sie das Interesse für das Okkulte, für spiritualistische Sitzungen und übernatürliche Phänomene (wie auch den Mesmerismus); mit Henry James’ Bruder, dem Psychologen und Philosophen William James, diskutierte sie diese Fragen, und das mit zunehmender Effizienz; beide waren auch fasziniert vom "automatic writing". Neben diesem Hang zum Okkulten war sie eine kluge und selbstständig denkende junge Frau und überzeugte frühe Feministin; so besuchte sie u. a. mit Henry James und seiner Nichte eine Vorlesung zu Frauenrechten in Rye. Durch ihn lernte sie auch Edith Wharton kennen, mit der er eine langjährige, sehr innige, platonische Freundschaft hatte.

Der schlechte Gesundheitszustand von Henry James im letzten Jahr seines Lebens brachte für Bosanquet eine zusätzliche Arbeitsbelastung mit sich, der sie jedoch bald enthoben wurde durch das Einschreiten von James’ Schwägerin, seiner Nichte und seines Neffen: Sie durfte lediglich einige editorische Aufgaben weiterführen, aber ihr Zugang zu James wurde eingeschränkt, was sie sehr traurig machte.

Nach Henry James’ Tod war sie während der letzten zwei Jahre des Ersten Weltkrieges Assistentin in der "Who’s Who" Abteilung im War Trade Intelligence Department und zwischen 1918 und 1920 Assistentin im Ministry of Food; 1919 würdigte sie die britische Regierung mit der Ehre "Member of British Empire" für ihr Engagement im Krieg und unmittelbar danach.

Von 1920 bis 1935 war sie Executive Secretary der International Federation of University Women (IFUW) und war eng befreundet mit der norwegischen Chemikerin Ellen Gleditsch (IFUW Vorsitzende von 1926 bis 1929); sie begann zwischen Frauen mit Universitäts- oder College-Abschluss Verbindungen in aller Welt aufzubauen, über ihre Leistungen zu informieren und deutlich zu machen, wie schwierig es für Akademikerinnen war, ihre beruflichen Interessen wahrzunehmen. Ein zusätzliches Amt bekleidete sie ab 1927, als sie erste Vorsitzende des Bibliotheks-Komitees der Sybil Campbell Collection an der University of Winchester wurde, einer Stiftung, der sie auch ihre Bibliothek vermachte. Teilweise bedingt durch ihre Arbeit verbrachte Bosanquet viel Zeit, um auf weltweite Reisen zu gehen: so besuchte sie u. a. die USA, Griechenland, Palästina, Ägypten und Australien.

Im November 1929 besuchte der Nordamerikaner und spätere Henry James Biograf Leon Edel Bosanquet in London. Sein Eindruck von der nun 49-jährigen war der einer mittelgroßen Frau, offen und direkt, mit klaren blauen Augen, die ihm in ihrem kleinen schummrigen Büro in Chelsea mit einem Willkommen-Lächeln, aber gleichzeitig auch mit einer gewissen Zurückhaltung entgegentrat. Aus diesem Zusammentreffen entwickelte sich ein reger Briefwechsel, in dem sie auch immer wieder auf die anstrengende Seite ihrer Arbeit bei der IFUW zu sprechen kam, die Auswirkungen auf ihr privates Leben und über ihre Interessen auf dem Gebiet der Literatur.

In Margaret Lady Rhondda, der Gründerin der linksgerichteten, feministischen Wochenzeitung Time and Tide, fand sie eine Freundin, mit der sie einiges verband: ihre Liebe zur Literatur und auch die Angst vor dem Alleinsein. Nach einer gemeinsamen Seereise beschlossen sie, zusammen zu ziehen; ab 1933 lebten sie entweder in London (1b Bay Tree Lodge, Frognal, ab 1949 70 Arlington House, St. James) oder in Shere / Surrey (Churt Halewell). Nach Margarets Tod 1958 erbte Theodora das Haus in Surrey und gehörte zu den Testamentsvollstreckern.

Erschöpft durch die Arbeit für die IFUW und des Reisens müde, beschloss sie 1935 eine Änderung ihrer Lebensumstände; sie wollte zur Ruhe kommen und Zeit für ihre eigene kreative Arbeit finden. Die Möglichkeit dies zu tun, kam mit dem Angebot, bei Time and Tide mitzuarbeiten. Im November 1935 schrieb sie an Leon Edel, dass einige Änderungen in ihrem Leben eingetreten seien: sie habe ihre Tätigkeit bei IFUW beendet und mit der Mitarbeit bei Time and Tide begonnen und sei, von Chelsea (38 Cheyne Walk) in die Nähe von Hampstead Heath übersiedelt. Zwischen 1935 und 1953 arbeitete Theodora in der Literaturredaktion von Time and Tide, zwischen 1943 und 1958 war sie im Direktorium. Sie veröffentlichte auch Gedichte und schrieb Besprechungen: so rezensierte sie z. B. im Juni 1938 Virginia Woolfs "Three Guineas" und las Teile des Buches Lady Rhondda vor, die daraufhin einen begeisterten Brief an Virginia Woolf schrieb.

Bosanquets Hang zum Übersinnlichen drückte sich auch darin aus, dass sie in den 30-er Jahren begann, mit "automatic writing" zu experimentieren und überzeugt war, in Kontakt mit einer Anzahl von literarischen Figuren, darunter auch Henry James, getreten zu sein. Die große Anzahl dieser Texte ist in der Society of Psychical Research, deren Mitglied sie auch war, an der University Library, Cambridge, aufbewahrt.

 

Theodora Bosanquet starb mit über achtzig Jahren in einem Londoner Spital in Kensington.

 

Ihre Freundin, die erfolgreiche Journalistin und Romanautorin Royde-Smith übernahm 1912 als erste Frau die Literaturredaktion der Saturday Westminster Gazette, betrieb mit Rose Macaulay in ihrer Wohnung in Queensgate / Kensington einen kleinen literarischen Salon und bestärkte Theodora darin, ihre eigene literarische Karriere nicht zu vernachlässigen: besonders ihre Begabung, das Werk anderer Schriftsteller - im besonderen das von Henry James - zu parodieren; als Beispiel dafür kann "Afterwards" genannt werden, erschienen am 23. Jänner 1915 in der Gazette; gemeinsam mit Clara Smith schrieb Bosanquet "The Spectators", einen Roman in Briefen, und zu ihrer großen Freude handelte James B. Pinker, Literaturagent von Henry James und seit 1913 auch von Bosanquet, mit Constable & Co., London, einen guten Vertrag aus: das Buch wurde 1916 publiziert, war zwar nicht gerade herausragend, machte aber deutlich, wie vertraut die Autorin mit den moderner Strömungen, von Futurismus bis Psychoanalyse, war.

Ende der zwanziger Jahre war Bosanquet in der literarischen Welt bekannt: u. a. für ihre Veröffentlichungen über Arnold Bennett und Rose Macaulay in der Saturday Westminster Review und für ihre drei bedeutenden Essays über Henry James, die sie unmittelbar nach seinem Tod zu schreiben begann und deren erster "Henry James" im Juni 1917 in Fortnightly Review, im August in Living Age und dann im Bookman (USA) erschienen ist. "The Revised Version" erschien im August 1918 in Little Review und schließlich "The Record of Henry James" im Oktober 1920 in Yale Review. Virginia Woolf dürfte diese Essays zum Teil gekannt haben und befürwortete Bosanquets Idee, sie miteinander zu verbinden: Sie schlug ihr vor, mit ihren persönlichen Erinnerungen zu beginnen, limitierte die Länge des Textes auf etwa 10.000 Wörter und bot ihr 25% des Gewinns an. Nach Vorlage des Manuskriptes, meinte Woolf, dass es nun perfekt im Ganzen sei und sehr interessant.

"Henry James at Work" erschien als Nr. 3 in der ersten Serie der "Hogarth Essays" und wurde - als einziger Band in dieser Serie - von den Woolfs handgedruckt; die Umschlaggestaltung von Vanessa Bell trug viel zum attraktiven Erscheinungsbild der Serie bei, die auch in Frankreich erfolgreich war und sogar Interesse in Japan gefunden haben dürfte. Eine zweite, leicht veränderte Neuauflage von Bosanquets Text erschien 1927 in der Garden City Press; 1928 veröffentlichte Doubleday, Doran (New York) eine Auswahl der "Hogarth Essays", darunter auch Bosanquets Text. Das Buch ist ein einzigartiges Dokument, das Henry James - den Autor und Menschen - in seinen letzten Jahren, aber auch in einer wichtigen Periode seine Lebens zeigt. In dieser Zeit revidierte James seine Erzählungen und Romane für die New Yorker Gesamtausgabe, die ab 1907 erschien. Als sensible und genau beobachtende Zeugin mit unmittelbarer Erfahrung, ließ sie in ihrem scharfsinnigen und auch kritischen Text Henry James, sein Umfeld und seine Arbeit lebendig werden. Besprochen wurde das Buch u. a. von dem amerikanischen Schriftsteller Conrad Aiken in der Vierteljahreszeitschrift Criterion (Vol 3, No. 11, April 1925), die - gegründet von T. S. Eliot - zu einer der bedeutendsten Literaturzeitschriften der Moderne gehörte.

Trotz ihres Engagements für die IFUW nahm sie sich die Zeit, weitere literaturkritische Studien zu verfassen: So veröffentlichte sie 1927 "Harriet Martineau. An Essay in Comprehension"; darin zeichnet sie im Rahmen einer wunderbaren Erzählung ein Bild der oft als erste feministische Soziologin bezeichneten Schriftstellerin, schildert sachlich aber auch humorvoll, wer sie war, was sie schrieb, wen sie liebte oder hasste, und scheut sich auch nicht, einen Vergleich mit bemerkenswerten Zeitgenossinnen wie Elizabeth Barrett oder Florence Nightingale herzustellen. Gründe für Bosanquets Interesse an Martineau waren wohl auch einige Parallelen in beider Leben: Martineaus Beziehung zur Darwin Familie, ihre für ihrer Zeit außerordentlich fortschrittliche Erziehung, ihre Reisen, ihr Einsatz für das Frauenwahlrecht und nicht zuletzt ihr Hang zum Mesmerismus.

Das im Februar 1933 in der Hogarth Press erschienene Buch über Paul Valery informierte umfassend über sein Werk und im besonderen über seine Dichtung, wobei Bosanquet ihr gutes Gefühl für den französischen Satzrhythmus zu Gute kam. Sie betrachtete auf ihre lebhafte, genaue und kluge Art den Dichter, Philosophen und Psychologen Valery, sah auch seinen inneren Widerspruch zwischen sensiblem Poeten und kritischem Intellektuellen und untersuchte seine Themen und Methoden. Nach Erscheinen des Buches dankte ihr Valery für die genaue und ausgezeichnete Darstellung.

Ihre zahlreich erhaltenen Tagebücher (1898–1960), geben einen interessanten Einblick in die Welt der Literatur und sind in der Houghton Library, Harvard University, Cambridge, MA, aufbewahrt. Die dort befindliche Sammlung "Theodora Bosanquet Papers" enthält außerdem Papiere, die über ihre Verbindung zu Henry James und ihre literarische Aktivitäten Aufschluss geben, Briefe an James, Artikeln und Gespräche über James, Briefe von den Hogarth Press-Autorinnen E. M. Delafield, Rose Macaulay, Elizabeth Robins, Edith Sitwell, Rebecca West, Edith Wharton, Virginia Woolf u. a., ihre Gedichte und Prosa, Fotos, Briefe von Walter de la Mare, T. S. Eliot, Rupert Hart-Davies, Charles Williams u.a.

In der "National Library of Ireland" findet man Briefe der nordirischen Schriftstellerin Helen Waddell an Theodora Bosanquet zwischen 1927 und 1938.

Literarisches Vorbild wurde sie für die Figur der "Frieda", die in Michiel Heyns' "The Typewriter’s Tale" (2005), einem Roman über die letzten Jahre von Henry James - seine Sekretärin war; auch das Theaterstück "Ghost-Writer" von Michael Hollinger (Premiere Cincinnati, Oktober 2011) basiert lose auf der Geschichte von James und Bosanquet.

Theodora mit ihren Eltern Gertrude Mary und Frederick C. T. Bosanquet ca. 1887 / Theodora am Tennisplatz im Juni 1901

1898 erwarb Henry James Lamb House in Rye, ein rotes gregorianisches Ziegelhaus mit einem großen Gartenzimmer, das sein Arbeitszimmer wurde.

Wegen großer Schmerzen im Handgelenk entschloss sich Henry James 1897 zur Einstellung eines Sekretärs und zum Ankauf einer Schreibmaschine; das Geräusch der Remington wurde ihm wesentlicher Bestandteil seiner Diktate, so dass beim Ankauf eines neuen Modells das Geräusch das gleiche sein musste.

"The Hogarth Essays" erschienen zwischen 1924 und 1928 in zwei Serien; Vanessa Bell entwarf den Umschlag für die Serien. Weitere Autorinnen waren Vernon Lee, Rose Macaulay, Willa Muir, Viscountess Rhondda, Elizabeth Robins, Edith Sitwell, Gertrude Stein und Virginia Woolf.

"Henry James at Work" enthält neben dem Text von Theodora Bosanquet eine ausführliche Einleitung der Herausgeberin Lyall H. Powers sowie Auszüge aus den Tagebüchern von Bosanquet und  ein Kapitel über ihre schriftstellerische Tätigkeit.


Theordora Bosanquet - Veröffentlichungen (Auswahl):

Afterwards. In: The Saturday Westminster Gazette, 23 January 1915

With Clara Smith: Spectators. Constable and Co., London 1916

Mr. Blint and the Discreditable Spectres: A Story. In: The Living Age, August 39, 1919

Henry James at Work. Hogarth Press, London 1924

Harriet Martineau. An Essay in Comprehension. Frederick Etchells & Hugh Macdonald, London 1927

Paul Valery. Hogarth Press, London 1933

Review of "Three Guineas" (1938). In: Robin Majumdar / Allen McLaurin (Ed.): Virginia Woolf. The Critical Heritage (London, Boston 1975)

The Country of Henry James. In: Time and Tide, 17 April 1943

Auguste Comte and the positive philosophers. In: The social & political ideas of some representative thinkers of the age of reaction & reconstruction, 1815-65. A series of lectures delivered at King’s College, University of London during the session 1930-31. Edited by F. J. Hearnshaw. Barnes & Nobles, New York 1949

 

Veröffentlichungen über Theodora Bosanquet (Auswahl):

Lyall Powers (Ed.): Henry James at Work, by Theodora Bosanquet. With Notes and Introduction. University of Michigan Press 2006

Susan Herron Sibbet, with Lady Borton: The Constant Listener: Henry James and Theodora Bosanquet. An Imagined Memoir. Swallow Press Inc. 2017

Michiel Heyns: The Typwriter's Tale. t. Martins Pr. Inc., 2005 / 2017

 

Literatur- und Quellenverzeichnis:

J. Howard Woolmer: A Checklist of the Hogarth Press. 1917–1946. Woolmer/Brotherson Ltd., Revere Pennsylvania 1986

J. H. Willis, Jr.: Leonard and Virginia Wolf as Publishers. The Hogarth Press 1917–1941. University Press of Virginia. Charlottesville and London, 1992

Virginia Woolf: Tagebücher 5, 1936–1941, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008

Cheryl Law: Women. A Modern Political Dictionary. I. B. Tauris, London, New York 2000

Faye Hammill, Esme Miskimmin, Ashlie Sponenberg (Ed.): Encyclopedia of British Women’s Writing, 1900–1950. Palgrave Macmillan 2009

Catherine Clay: British Women Writers 1914–1945. Professional Work and Friendship. Ashgate Publishing Ltd., Aldershot 2006

David Lodge: Autor, Autor. Gerd Hafffmans bei Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2006

Lyall Powers (Ed.): Theodora Bosanquet: Henry James at Work. University of Michigan Press 2006

Hazel Hutchinson: Henry James Biographie. Parthas Verlag, Berlin 2015

oasis.lib.harvard.edu/oasis/deliver/~hou00370

sybilcampbellcollection.org.uk

de.wikipedia.org/wiki/Harriet_Martineau

 

Bildnachweis:

Theodora mit ihren Eltern Gertrude Mary und Frederick C. T. Bosanquet ca. 1887 / Theodora am Tennisplatz im Juni 1901:

Lyall H. Powers (Ed.): Henry James at Work, by Theodora Bosanquet.

Theodora Bosanquet / Lamb House in Rye: © National Trust / Charles Thomas